Frommer Wunsch

Im Zuge meiner seit letztem August laufenden Aktivitäten zu meinem Projekt LOL if you can, ist mir zwei Tage vor der Entdeckung meines Scanner-Daseins dieser Satz eindringlich in den Sinn gekommen.

 

LOL if you can

Eine neue Projekt-Idee.
Mir springen viele Gedanken in den Sinn, wenn ich unterwegs bin oder wenn ich beim Aufwachen bin.
Prägnante Gedanken, wie ich für mich finde.
Daraus ist jetzt etwas entstanden, mit dem ich noch mehr vorhabe:

LOL if you can
Ein Projekt des Atelier 361°

Dunkelheit bremst aus

Was mich sehr stört ist meine „Gelähmtheit“, bei Dunkelheit draußen drinnen abends noch irgend etwas zu erledigen.

Und dagegen nützt auch keine super Innenbeleuchtung* der Welt!

Das läuft so ab:
Ich freue mich auf den Abend zuhause, mache mir gen Feierabend Überlegungen, habe x Dinge, die ich unbedingt tun will zuhause (Projekte), normalerweise 2-3.
Dann komme ich fit und munter nach hause und – mache es mir bequem.
Und dann mache ich: nichts.

Ich bin wie gelähmt, wenn es draußen dunkel ist. Ich habe absolut keine Lust. Ohne dabei schlecht gelaunt zu sein.
Es ist wie eine unsichtbare Wand oder Fessel. Ich will mich nicht bewegen. Ich will gar nichts. Gehirn fährt runter. Badewanne geht aber immer ;).

Ich mache mir etwas zu essen, dann mache ich es mir wieder gemütlich, tüddel am Smartphone rum – oder (meistens) bis spät in die Nacht am Computer… Blogs, Fotos… und lasse das Chaos um mich herum Chaos sein.

„Das mache ich morgen ganz früh“, bevor ich ins Büro gehe – wieder total positiv gedacht, mich darauf freuend.
Nur dass ich da im Winter auch nicht um 7am parat stehe. Bis ich geduscht-angezogen-gefrühstückt anfange, ist es schon mal 8.30 Uhr. Dann beginne ich mit so viel Energie, während ich ein schlechtes Gewissen bekomme, weil ich ja los muss, im Büro für Gewinne sorgen. > „Heute abend dann aber“.

Dann am Abend hat vielleicht auch ein anderes Projekt Priorität – und ich lasse auch das wieder liegen.

Tag für Tag bzw. Abend für Abend.

Vor vielen Jahren, als ich im Winter nur kurz hier war aus einem Land, in dem es zwar auch immer dunkel ist abends, aber warm, so dass man seine Abend immer (!) mit Freunden und draußen verbringt, war es noch extremer. Zu der Zeit war ich noch ausgehfreudig. Ich hatte immer einen ganzen Blumenstrauß von Veranstaltungen auf dem Zettel, die ich toll fand, wo ich hin wollte. Immer alleine, denn ich kenne niemanden, der Lust hat auf all die Vernissagen, kleinen Konzerte, „Happenings“, für die ich mich interessiere. Und ich habe es lange aufgegeben, Begleitungen aktiv zu suchen. Jahr(zehnt)elang auf verschiedensten Wegen (telefonisch, schriftlich) versucht – erfolglos. Falsche Stadt bzw. falsches Klima, in dem wir hier so schön leben im schönen Hamburg (ich will hier nicht weg! Nicht, dass das so aussieht.).

Doch alleine blieb ich regelmäßig auf dem Sofa sitzen. In der Zeit deprimierte mich das sehr. Ich versuchte alles, mich auszutricksen: Für einen Kinoabend fuhr ich schon am Tag zuvor zum Kino und kaufte mir eine Karte. Es nützte nichts. Kino- und auch Konzertkarten verfielen und ich bekam schlechte Laune deswegen.
Jetzt bleibe ich im Winterhalbjahr gleich drinnen und mache mir erst gar keine Pläne mehr. Habe ja auch genügend Projekte, die ich gern bearbeiten möchte…

 

 

*Wobei ich zwei Tageslichtlampen habe, die ihren Einsatz super erfüllen:
Die eine ist meine große Lampe, die ich mir vor ca. zehn Jahren gekauft habe (Modell 3309), als ich jahrelang im Dezember und im März aus Argentinien hier in Hamburg ankam und jeweils Wochen gebraucht habe, um wieder wie normal von selbst früh aufzuwachen. Ich wachte erst gegen 11 Uhr auf und fühlte mich dennoch als sei es 3am. Die Lampe hat mir super geholfen mich umzustellen.
Heutzutage steht sie zur „Winterzeit“ in unserem Büro, wo sie die vorhandene schlechte Beleuchtung am Nachmittag ergänzt und uns alle erhellt ;).

Die zweite Lampe habe ich mir (nach den langen Auslandsaufenthalten) für die Wintermonate besorgt, weil ich mit Sonnenaufgang automatisch aufwache. Ich habe sie jetzt im zweiten Winter im Einsatz (das Modell HF3470/1) und bin weiterhin begeistert. Als Wecktöne gibt es mehrere Möglichkeiten: Radio, Vogelgezwitscher (regulierbare Lautstärke) – oder einfach ohne Ton. Ich nutze die Lampe tonlos (dafür einfach die Lautstärke ganz runterstellen). So ganz langsam wird es Tag mit der Lampe, mein Unterbewussstsein merkt das und ich schlage die Äuglein auf um 6 Uhr früh, wenn draußen nur die Straßenlaternen leuchten.

        

Neues Sortier-System

Gestern war ich beim Möbelhaus meines Vertrauens.

Dort fand ich diese großartigen „Aufbewahrungskästen“ BILLINGEN“

Ideal für alle meine herumliegenden Projektanfänge!


 

Nun brauche ich ein Regal, in das alle diese Boxen – ich werde noch einen ganzen Schwung nachkaufen – gestellt passen! Also mit flachen Schüben. Und vielleicht doch auch mit Platz für einige höhere Boxen (SAMLA).
So dass ich immer mal eine Box herausziehen, an dem Projekt arbeiten kann, und sie ggf. auch wieder zurückstelle. Und der Tisch dann ansehnlicher wird, leerer. Statt dass sich die Dinge stapeln.

Beim Suchen nach den Kästen im Internet mußte ich lachen als ich feststellte, dass diese super tollen Boxen überhaupt nicht als Einzelstücke gedacht sind. Sondern viel mehr in der Besteckschublade – zumindest aber in Schränken. Deshalb sind sie auch so günstig, 99 Cent das Stück.

Neue Scanner Gruppe

Barbara Sher hat vor wenigen Tagen eine super Gruppe gegründet auf Facebook mit dem Titel „Scanners, look what I just made“, die Mitgliederanzahl stieg ganz schnell auf 700 an.
Dort können Scanner ihre kreativen Arbeiten zeigen. Und da sind vielleicht tolle schöne Dinge dabei!!!

Mein Favorit bisher ist eine Schale aus Wasser zu Eis gefroren, mit bunten Blumen darin, zum Kühlen von Obst im Sommer.
Da die Gruppe geschlossen ist, kann man die hübschen Teile nur als Mitglied sehen. Aber der nächste Sommer kommt und ich werde es dann auch ausprobieren und präsentieren.

Und heute entdeckte ich einen vermutlich in 2015 veröffentlichten Artikel über Scanner von Lisa Hölzle auf deutsch. Was mich deshalb freut, denn die meiste Kommunikation im Internet finde ich auf englisch.

Der Tag an dem mein Kaffee kalt wurde weil ich entdeckte ein Scanner zu sein