… okay, es sind eher 5 Wochen, weil mir erst gestern einfiel, diese Übersicht zu erstellen, um meinen Fortschritt festzuhalten. In Zukunft also eher an jedem 15. des Monats.

Am 16.12. wurde ich mit dem Begriff Scanner bekannt gemacht und meine Reise zu mir begann.

Was habe ich seitdem erreicht?

Nicht viel, außer dass ich nun weiß, dass es nicht schlimm ist, sondern angeblich (.) positiv so zu sein, wie ich bin. Und dem Wissen, dass es viele andere Menschen gibt mit dem gleichen Problem, den gleichen Eigenschaften. Dass es viel Material zu lesen und viel zu lernen gibt. Dass ich die Hoffnung haben kann, dass mein Leben sich zum Positiven wendet.

Die ersten Tage war ich Feuer und Flamme für dieses neue Leben und das neue Thema in meinem Leben. Aber nun bin ich schon vor Wochen steckengeblieben. Zuerst habe ich mich gewundert, als ich in den Unterlagen zum Buchclub von Barbara Sher las, dass Teilnehmer länger brauchen als vorgeschlagen. Wieso sollte ich? Das ist doch so interessant und ich muss doch nur weiterlesen und aufschreiben. Ich schreibe gerne auf.

Und ich blieb stecken! Und zwar an dem Punkt, wo ich einen Plan dazu begonnen habe, welche Projekte sich in meiner Wohnung unerledigt herumliegend aufzeigen. Ich habe daraus ein Projekt gemacht und es hat mir viel Spaß gemacht. Aber dann hatte ich keine Zeit mehr. Und nun habe ich schon so lange keine Zeit mehr dazu, dass ich schlechte Laune kriege, wenn ich an mein Projektbuch denke, an dem ich ja nicht weiterarbeiten kann in Kombination mit dem Buch, bis ich alles zur letzten Aufgabenstellung notiert habe, was ich festhalten möchte. Und da fehlt noch so einiges.

Nicht geändert hat sich mein extremes Prokrastinieren. Die Untätigkeit statt Aktion und die Erledigung der 10 Dinge, die ich auf einmal tun möchte.
Wobei einige davon so wichtig sind, dass ich verzweifelt bin und mir völlig unverständlich ist, warum ich sie nicht erledige. Damit ich dann weitermachen kann mit dem, was mir mehr Spass macht. Beruflich muss dringend etwas passieren. Aber ich verharre.

Da hilft mir meine Erkenntnis von vor einem Monat auch nicht weiter. Ich habe immer noch „keine Zeit“, bin abends viel zu müde nach einem langen vollkonzentrierten Tag am Computer, um auch nur irgendetwas von dem, was ich mir morgens für abends vornehme, zu erledigen. Tröpfchenweise komme ich nicht voran.

 

1 Monat später

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