Vor zwei Tagen, Sonnabend, ging es mir plötzlich sehr schlecht. Ich geriet beim Aufwachen in eine totale Panik, die sich zunehmends verschlimmerte. Ich verspürte einen Druck auf der Brust, später im Kopf, und ich war extrem angespannt.

Der Grund war die Überforderung durch meine vielen Ideen und Projekte, die ich seit teils vielen Jahren nicht weiter brachte. Und vor allem auch die vielen Dinge, die in meiner Wohnung liegen. Zu viel, VIEL zu viel.

Ich sammel viel, kann mich nicht trennen, vor allem Altes, vieles aus der Familie. Aber auch Prospekte von Reisen, aus Hotels und Stadtpläne, „beruflich“. Es gibt so viele Stapel von Papier und Unterlagen, vorsortiert, in die ich seit sehr langer Zeit nicht mehr reingeschaut habe. Und in die ich seit sehr langer Zeit IMMER reinschauen will. Ich schaffe es nicht.

Nicht nur meine Handarbeits-Projekte, die seit dem Beginn meiner intensiven Blogger und Social Media Aktivitäten allesamt liegengeblieben sind. Auch eine Website zu einem Familienthema, spannend, liegt seit Jahren brach und ich denke jede Woche mehrmals daran. Eine weitere ebenso. Die Blogs, auch da komme ich nicht hinterher bei den Wichtigsten, auch wenn ich ständig aktiv bin.

Die Familienunterlagen, die ich alle nur mit und durch meinen Vater näher erklärt bekommen und sortieren kann. Es sind so viele interessante Dinge. Ich möchte auch darüber eine Website aufbauen.

Und überall gehen Dinge kaputt, ohne dass ich die Reparaturen bezahlen kann, d.h. es wird mehr und inzwischen unschön.

Mir wurde alles zu viel, vor allem aber die Unordnung, die Überhand genommen hat. Es sieht nicht mehr schön aus, nicht mehr gemütlich. Vieles zu haben und zu stellen finde ich nicht schlimm, solange es ordentlich angeordnet ist. Ich komme nicht mehr hinterher und das überfordert(e), entsetzte und frustriert mich.

Dazu kommt, dass ich dafür ALLE meine Zeit aufwende. Und bei Dunkelheit während der Woche NICHTS tue, ich kann nicht.

Es wird noch ewig dauern, Ordnung hineinzubringen. Und das Platz schaffen fällt mir auch schwer, weil ich wenig habe, von dem ich mich trennen möchte. Meistens Papier.

Zum Glück war die Panik am Sonntag vorüber. Ich hatte am Samstag kurz überlegt, mir Rescue Tropfen aus der Apotheke zu besorgen und mich gefragt, ob die wohl helfen würden.

In Panik geraten

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